Titelverteidigerin Rebecca Christen muss sich diesmal mit Silber begnügen
Marßel. Mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen im Gepäck sind die Leichtathleten der SG Marßel sehr zufrieden von den Mehrkampf-Landesmeisterschaften für Bremen und Niedersachsen in Hameln zurückgekehrt. Den Titel für die Nordbremer holte Erik Hoffmann im Fünfkampf der Männer. Mit 3066 Punkten verwies der 23-Jährige den drei Jahre jüngeren Jonathan Kulp mit einem Vorsprung von beinahe 200 Zählern auf Position zwei.
Dabei musste Hoffmann einen kräftigen Schock im 200-Meter-Sprint verdauen. „Erik rutschte der Startblock weg. Dabei wäre er fast hingefallen. Erik fing sich aber wieder und rannte nur eine Sekunde über seiner Bestzeit“, berichtete Silke Möller, die bei der SG Marßel für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Nur vier Athleten unterboten die 23,81 Sekunden von Hoffmann.
Im Weitsprung erzielte der Marßeler mit 6,27 Metern gleich zu Beginn die größte Weite der gesamten Konkurrenz. Auch die 46,18 Meter im Speerwerfen konnten sich durchaus sehen lassen. Nur drei Athleten beförderten den Diskus weiter als Erik Hoffmann, der 30,80 Meter erreichte. Im abschließenden 1500-Meter-Lauf musste sich der Nordbremer in 4:37,17 Minuten nur Leon Allers von der LG Nordheide um 6,74 Sekunden geschlagen geben. Zusammen mit seinen Klubkollegen Jan Kleinekathöfer und Philip von Estorf ergatterte Hoffmann zudem Silber in der Teamwertung. Mit 7801 Punkten mussten die Marßeler nur der LG Weserbergland um allerdings deutliche 329 Zähler den Vorrang lassen.
Im Einzel rangierte Jan Kleinekathöfer als Zehnter mit 2517 Punkten ebenfalls in den Top Ten. Mit 6,07 Metern verbuchte er die drittbeste Leistung im Weitsprung. „Unsere Männer waren sehr stark in der ersten Disziplin. Die Plätze eins und drei im Weitsprung bildeten einen tollen Einstand“, urteilte Möller. Dazu gesellten sich bei Kleinekathöfer 34 Meter im Speerwurf, 24,46 Sekunden im 200-Meter-Lauf, 24,53 Meter im Diskuswerfen sowie eine Zeit von 5:01,88 Minuten im 1500-Meter-Lauf. Philip von Estorff sprang 5,37 Meter weit, jagte den Speer auf 40,59 Meter, sprintete die 200 Meter in 25,74 Sekunden, katapultierte den Diskus auf 25,67 Meter und lief die 1500 Meter zum Abschluss in 5:32,47 Minuten. 2218 Punkte waren gleichbedeutend mit Rang 18.
Im Fünfkampf der Frauen musste sich Marßels Rebecca Christen mit 2992 Zählern nur Sarah Katharina Ohlrogge vom SV Friedrichsfehn (3330) beugen. „Wechselnde Winde machten den Frauen im Weitsprung zu schaffen. Alle Springerinnen lagen 50 Zentimeter unter ihrem Soll“, informierte Silke Möller. Rebecca Christen habe mit ihren 4,98 Metern jedoch einen soliden Eindruck hinterlassen, so Möller. Nur Ohlrogge sprang noch zwei Zentimeter weiter. Im 100-Meter-Sprint überquerte Christen die Ziellinie nach 13,46 Sekunden. Dies war die drittschnellste Zeit im Feld.
Im Hochsprung bejubelte die Titelverteidigerin mit 1,51 Metern eine neue persönliche Bestleistung. Nur Sarah Ohlrogge sprang noch acht Zentimeter höher. Mit den 8,70 Metern im Kugelstoßen war Rebecca Christen hingegen nicht zufrieden. Im 800-Meter-Lauf verausgabte sich die Vorjahressiegerin dann aber noch einmal und sicherte mit einer Zeit von 2:31,88 Minuten den zweiten Platz ab. „Mehr war nicht drin“, betonte Rebecca Christen. Eine Frauen-Mannschaft bekam Marßel dagegen nicht zusammen. Der siegreiche TuS Wunstorf wies mit 7113 Punkten aber nur 60 Zähler mehr auf als die Marßelerinnen beim Wettkampf in Lohne im Mai dieses Jahres.

Aus "Die Norddeutsche" vom 24.08.2017

SG Marßel: Drei neue Regionalliga-Spielerinnen und Wachwechsel an der Spitze
Marßel. Zeitenwende bei der SG Marßel in der Tischtennis-Regionalliga Nord der Damen: Weil sich nach Andrea Estrada Muralles und Irina Skachkova überraschend auch die bisherige Nummer eins, Egle Orlovaite, verabschiedet hat, musste Teamchef Thomas Bienert gleich drei neue Spielerinnen engagieren.
Zum Regionalliga-Team gehören nun neben den beiden verbliebenen Stammkräften Jennifer Bienert und Klara Bruns die Ukrainerin Elina Vakhrusheva, die Slowakin Katarina Belopotocanova und Jessica Boy, die zuletzt für den TV Falkenberg in der Oberliga Nord West aufgeschlagen hat. Vier Jahr lang hatte Egle Orlovaite für die SG Marßel an der Platte gestanden. Und die Verantwortlichen der Tischtennis-Abteilung gingen fest davon aus, dass die 20-jährige Litauerin auch in der Saison 2017/18 die Spitzenposition einnehmen würde.
Aber dann sei sie „unerwartet desertiert“, macht Thomas Bienert aus seiner Verärgerung kein Hehl: „Ohne einen Ton zu sagen, hat sie gewechselt. Wir haben nur die Wechselmitteilung im Internet mitbekommen.“ Die Litauerin schloss sich dem Verein BW Ottmarsbocholt (bei Münster) in der Regionalliga West an.
Ihre Position bei der SG Marßel soll nun Elina Vakhrushva einnehmen, die in der vergangenen Saison noch im oberen Paarkreuz der Kaltenkirchener Turnerschaft in der Regionalliga Nord gespielt hat. Schon vor etlichen Wochen stand ihr Name ebenso wie der von Katarina Belopotocanova im Notizbuch von Thomas Bienert, um die Lücke zu füllen, die Irina Skachkova und Andrea Estrada Muralles hinterließen. Bei Abwägung der Reisekosten entschied man sich zunächst, die 17-jährige Slowakin zu engagieren.
Nach dem überraschenden Abschied von Egle Orlovaite aber habe man handeln müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben, erläutert Bienert. Also holte man kurzfristig auch die 21-jährige Elina Vakhrusheva an Bord, die beidseitig Spin spielt. „Und wie Egle auch hart schießen kann“, fügt der Marßeler Teammanager an.
Während Elina Vakhrusheva Marßels neue Nummer eins ist, soll die 17 Jahre alte Jugendspielerin Katarina Belopotocanova die Position zwei besetzen. Sie gehörte in der vergangenen Saison zum Team des TB Wilferdingen in der 3. Bundesliga Süd. Bienert: „Ihr beidseitiges Angriffsspiel lässt sich noch verbessern.“
Der dritte Marßeler Neuzugang ist eine alte Bekannte in der regionalen Tischtennis-Szene: Jessica Boy spielte in den vergangenen Jahren für den TV Grohn, den TSV Heiligenrode und zuletzt beim TV Falkenberg. Nach dem Abstieg von Falkenberg aus der Oberliga Nord West bot sich Boy letztlich bei der SG Marßel an.
„Sie wird sicherlich etliche Matches absolvieren und beim Punktesammeln helfen“, ist Bienert vom Leistungsvermögen der 42-jährigen Abwehrspezialistin überzeugt. Das gilt natürlich auch für Jennifer Bienert und Klara Bruns, die als Stammspielerinnen gesetzt sind.
Vorrangiges Saisonziel ist nach den Worten des Marßeler Teamchefs der Klassenerhalt, wenngleich die Regionalliga Nord insgesamt schwer einzuschätzen sei. Den Niendorfer TSV, TTC Finow-Gewo Eberswalde, ESV Prenzlau und den TSV Watenbüttel zählt Bienert zu den Teams, die bei realistischer Betrachtung zu schlagen seien. „Gelänge das, wäre das Abstiegsgespenst im Schrank“, zeigt sich Bienert optimistisch.
Hannover 96 II, TuS Germania Schnelsen und SC Poppenbüttel sieht er mit seinem Team auf Augenhöhe. Gegen die beiden Berliner Mannschaften Füchse und Tegel aber hängen die Trauben zu hoch.
Marßels Teamchef Thomas Bienert strebt Platz drei bis sechs in der kommenden Saison an. Einen Spielplan für die zehn Vereine in der Regionalliga Nord der Damen gibt es noch nicht.

Aus "Die Norddeutsche" vom 22.07.2017

 

Kurs auf die Landesmeisterschaften
Marßel. Rebecca Christen von der SG Marßel hält Kurs auf die Landesmeisterschaften im Leichtathletik-Fünfkampf der Frauen. Diese werden am Sonntag, 20. August, in Hameln stattfinden. Beim Abendsportfest im westfälischen Minden bestätigte sie mit persönlichen Bestleistungen ihre derzeitige Topform.
Über die 100-Meter-Distanz erreichte Rebecca Christen nach 13,58 Sekunden als Drittplatzierte die Ziellinie. Noch optimaler verlief für die Nordbremerin der Weitsprung. Nach einer Serie von Sprüngen um die fünf Meter verbuchte sie schließlich in Minden eine Weite von 5,07 Metern als beste Darbietung. „Rebecca hat ihren Anlauf und ihren Rhythmus gefunden. Außerdem hat sie Vertrauen in ihre Qualitäten gewonnen“, stellte ihr Vater und Trainer Gerold Christen fest. Die gute Entwicklung der vergangenen Monate unterstrich Rebecca Christen dann auch im Kugelstoßen. Der gute zweite Platz, verbunden mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,93 Metern, bildete dann das Ende einer Reihe von Stößen jenseits der Acht-Meter-Marke.
„Damit konnte Rebecca mehr als zufrieden sein“, berichtete die Marßeler Pressesprecherin Silke Möller nach diesem Leichtathletik-Event. In Hameln wird Rebecca Christen nun als Titelverteidigerin in dem Fünfkampf-Wettbewerb an den Start gehen.

Aus "Die Norddeutsche" vom 14.07.2017

 

Ferienprogramm der SG Marßel bietet Interessierten zweimal wöchentlich die Möglichkeit zum Probetraining
Marßel. Die Sporthalle an der Oberschule Helsinkistraße erweckt an diesem Abend den Eindruck einer Kaderschmiede für angehende Boxprofis: Acht verschiedene Boxsäcke, Punchingbälle und weitere Trainingsgeräte warten auf ihren Einsatz, werden von den anwesenden zehn Personen zunächst jedoch wenig beachtet. Stattdessen wärmen die Teilnehmer sich zunächst mit einer kurzen Runde Fußball auf.
„Unsere Aufwärmphasen dauern zumeist bis zu einer Stunde, bevor die ­Boxhandschuhe übergestreift werden“, erklärt Trainer Georg Surm, der seit zwei Jahren die Boxabteilung der Sportgemeinschaft (SG) Marßel leitet. Seither bietet er in den Sommerferien zweimal wöchentlich ein offenes Boxtraining an: „Dieses Jahr hat es jedoch zum ersten Mal geklappt, dass dieses Angebot tatsächlich auch im Ferienprogramm zu finden ist“, bemerkt der Trainer lakonisch.
Jeweils dienstags und donnerstags wird ab 18 Uhr in der Sporthalle der Oberschule trainiert. Nach der Fußballpartie stellen sich die Teilnehmer in zwei Reihen auf. Sie werfen ihrem jeweiligen Gegenüber einen Medizinball zu. „Wir wollen hier ja schließlich jeden Muskel trainieren“, erklärt Surm und fügt schmunzelnd hinzu: „So ein bisschen Bauch-Beine-Po gehört dann auch dazu.“ Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Teilnehmern nicht: Etwa 30 Sekunden lässt der Trainer seinen Boxaspiranten zwischen den per Stoppuhr gemessenen Übungen zum Luftholen und um hin und wieder einen Schluck zu trinken. Die Trainingseinheit wirkt straff geplant und durchorganisiert.
Dabei ist insbesondere beim Ferienprogramm viel Improvisation gefragt, denn die Teilnehmer wechseln von Mal zu Mal: „Ich kann im Vorfeld nur die Geräte aufbauen und sehe dann zu Beginn des jeweiligen Trainings, wie viele und wer überhaupt gekommen ist. Davon abhängig plane ich dann situativ die jeweilige Trainingseinheit“, erklärt Surm seine Vorgehensweise. Dieser Aspekt stört ihn nicht: „Anders als beispielsweise Fußball, das ein Mannschaftstraining zwingend erfordert, ist Boxen nun einmal eine Individualsportart.“
Alleine durch sein imposantes, durchtrainiertes Erscheinungsbild und seine knappen, aber präzisen Übungsanweisungen hat der Trainer die Gruppe gut im Griff. Diese zeigt sich ziemlich heterogen: Trotz der Überschrift „Ferienprogramm“ sind nicht nur Heranwachsende gekommen. Ein Teilnehmer hat sogar bereits das siebzigste Lebensjahr vollendet. Er nutze fast jede sich bietende Gelegenheit, um sich fit zu halten, erzählt er. Auch ein Vater-Sohn-Gespann aus Blumenthal hat sich zum gemeinsamen Training eingefunden. Ein Mädchen ist an diesem Tag ebenfalls unter den zehn anwesenden Teilnehmern.

Fitness steht im Vordergrund
Zeit für Gespräche bleibt indes nicht: Trainieren statt parlieren lautet die Devise in der Sporthalle. Die einzelnen Übungen dauern meist ein bis zwei Minuten, dann geht es nach ein paar Sekunden Verschnaufpause gleich mit der nächsten Aufgabe weiter. Gesamtkörperliche Fitness genießt in Surms Trainingskonzept oberste Priorität. „Der Selbstverteidigungsaspekt spielt natürlich auch eine Rolle, aber in erster Linie geht es hier um Fitness durch Boxtraining“.
Wenn es nach der ausgedehnten Aufwärmphase ans eigentliche Boxtraining geht, achtet Surm aufmerksam auf die Sicherheit der Teilnehmer: Sparringsübungen werden ausschließlich mit Kopf- und Mundschutz absolviert. Ein blaues Auge oder sogar eine blutige Nase kommen somit nicht vor, auch wenn Surm dem Partnertraining generell den Vorzug vor dem Gerätetraining gibt: „Man kann und muss sicherlich auch mal am Boxsack trainieren, die wirklichen Techniken und Verhaltensweisen für Wettkämpfe lernt man jedoch besser beim Sparring“, weiß der erfahrene Boxtrainer, der im Rahmen seiner Laufbahn bereits unzählige Nachwuchs- und Freizeitboxer im Raum Norddeutschland ausbildete.
Ein Quereinstieg oder eine Schnupperstunde für Interessierte ist im Rahmen
der Ferientrainingszeiten dienstags und donnerstags jeweils ab 18 Uhr in der Sporthalle an der Oberschule Helsinkistraße auch ohne Voranmeldung möglich und kostenfrei.

Aus "Die Norddeutsche" vom 20.07.2017

Nordbremerin erzielt beim ersten Mehrkampfsportfest der SG Marßel im Burgwallstadion drei neue Bestleistungen
Marßel. Die Premiere des Leichtathletik-Mehrkampfsportfestes der SG Marßel im Burgwallstadion ist sowohl in organisatorischer als in sportlicher Hinsicht als voller Erfolg gewertet worden. „Als Leichtath­letik-Abteilung in dieser Konstellation mit ­Jugendlichen und Erwachsenen von 14 Jahren an existieren wir ja erst seit sechs ­Monaten“, betonte die stellvertretende SGM-Spartenleiterin Kerstin Sajnog.
Sie freute sich über die Unterstützung vieler Freiwilliger: „Es ist schön zu sehen, dass wir schon jetzt zu einer solchen Gemeinschaft zusammengefunden haben.“ Der Teamgedanke habe sich auch in den sportlichen Leistungen widergespiegelt. So fiel auch die Bilanz von Marßels Coach Gerold Christen positiv aus: „Von der Sieben- bis zum 23-Jährigen haben mir alle imponiert.“
Einige Top-Resultate ragten aber dennoch heraus: Karen Jendrek, Lilli Hampe, Finja Sonnenburg, Carlotta Michaelsen und ­Bente Hoffmann erzielten mit 6881 Punkten ein gutes Mannschaftsergebnis im Dreikampf der weiblichen Jugend U18. Dazu trug die noch in der U16 startberechtigte Bente Hoffmann mit einem Weitsprungsatz auf 4,73 Meter und einem 100-Meter-Sprint in 13,8 Sekunden bei.
Das Trio Hampe, Sonnenburg und Michaelsen glänzte zudem mit Kugelstoßweiten von 10,02, 9,16 sowie 8,42 Metern. Karen Jendrek bestach dank ihrer Konstanz auf hohem Niveau mit 13,7 Sekunden über die 100 Meter, 4,55 Metern im Weitsprung und 9,28 Metern im Kugelstoßen.
Den Dreikampf der männlichen Jugend U18 entschied David Borisow mit 1471 Punkten zu seinen Gunsten. Basis des Erfolgs war eine tolle Leistung mit 11,69 Metern im Kugelstoßen. Im 100-Meter-Sprint musste sich Borisow dagegen etwas überraschend seinem Trainingspartner Leif Lange geschlagen geben.
Lange absolvierte in 12,3 Sekunden das beste Rennen seiner Karriere und schloss den Dreikampf am Ende mit 1238 Zählern ab. In der Altersklasse U20 überragte Jan Kleinekathöfer mit 1739 Punkten. Dabei bewältigte er die 100 Meter in 11,7 Sekunden, sprang 6,13 Meter weit und verzeichnete eine Kugelstoßweite von 9,59 Metern. Getoppt wurde diese Leistung noch von Erik Hoffmann in der Männer-Konkurrenz. Er erreichte die 100-Meter-Ziellinie nach 11,1 Sekunden, verbuchte 6,11 Meter im Weitsprung und stieß die Kugel auf 9,16 Meter. „1831 Punkte sind ein sehr gutes Mehrkampfresultat“, lobte Gerold Christen seinen Schützling.
Auch um den Nachwuchs macht sich Christen keine Sorgen: „Da wächst sehr viel Qualität heran.“ Für dieses Urteil genügte allein ein Blick auf die Ergebnisse der weiblichen Jugend U12. „Mit Annika Sajnog, Clara Ruppelt, Anna Hüser, Michelle Schlegel und Mina Brandt hat die SGM ein Top-Team“, versicherte Marßels Pressesprecherin Silke Möller. Dies bestätigte das Quintett mit einem starken Mannschaftsergebnis im Dreikampf von 5312 Punkten und im Vierkampf von 6649 Zählern. Dabei imponierten alle mit einer großen Konstanz. Die fünf Leichtathleten aus dem Bremer Norden warteten mit schnellen 50-Meter-Zeiten, weiten Würfen und guten Sprüngen auf.
Einen Sahnetag erwischte Clara Ruppelt. Sie erzielte persönliche Bestleistungen im Weitsprung mit 3,97 Metern, im Hochsprung mit 1,32 Metern und im Ballwurf mit 30 Metern. „Dieses Team und alle anderen SGM-Athleten weiter sportlich zu fördern, ist das Ziel von Gerold Christen. Ihnen eine Wettkampfplattform im Burgwallstadion zu geben, ist ein Ziel des Organisations-Teams“, erklärte Silke Möller.
Eine Fortsetzung der Marßeler Veranstaltung ist deshalb geplant. „Wir wissen jetzt, wie so etwas durchzuführen ist. Deshalb möchten wir dieses Mehrkampfsportfest auf jeden Fall im kommenden Jahr wiederholen“, teilte Kerstin Sajnog mit.

Aus "Die Norddeutsche" vom 13.07.2017