Marßel. Mit dem 53. Stiftungsfest erinnerte die Sportgemeinschaft Marßel Bremen an die Vereinsgründung im Jahre 1965. Rund 150 bestens gelaunte Gäste konnte der Vereinsvorsitzende, Heiko Klaus Klepatz, begrüßen und einen stimmungsvollen Abend einleiten. Wesentlicher Teil war zu Beginn die Ehrung der verdienstvollen Mitglieder Jens „Harry“ Kramer, Jens Wellmann, Ralf Schwiebert, Carsten Path, Trudi Müller, Rudolf Kurbjuhn, Manfred Freiesleben und Volkmar Glöckner. Begeisterung erzeugten die Darbietungen der Hip-Hop-Kids unter Leitung von Aliyah Bouiyoaran sowie die Charisma-Damen unter Leitung von Erika Brinker, die mit ihren Beinen eine ganz spezielle Chorografie präsentierten. Ein weiterer Höhepunkt war unter Leitung von Trixi Jantzen die Line-Dance-Gruppe Hot Boots, die seit zehn Jahren die Vereinsmitglieder immer wieder begeistert hat. Sie wurde unter großem Jubel zum Team des Jahres 2018 gekürt und erhielt den großen Wanderpokal. Alle waren sich zu später Stunde einig, dass es eine vom Vereinsvorsitzenden bestens moderierte Veranstaltung war.

Aus "Die Norddeutsche/Mein Verein" vom 13.01.2019

SG Marßel gewinnt Regionalliga-Partie gegen Hannover 96 II auch ohne Katarina Belopotocanova

Marßel. Nicht, wie befürchtet, der Schnee, sondern ein falscher Eintrag im Terminkalender hat Katarina Belopotocanova daran gehindert, für die SG Marßel im ersten Spiel des neuen Jahres in der Tischtennis-Regionalliga der Damen gegen Hannover 96 II zu punkten. Das tat dann vor allem die Jüngste im Marßeler Quartett: Sofia Stefanska, an Position vier gesetzt, gewann alle ihre drei Einzelspiele sowie an der Seite von Marßels Nummer eins, Elina Vakhrusheva, auch ein Doppelmatch. Damit trug die 14-Jährige wesentlich zum 8:6-Heimerfolg und zur Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes bei.

Katarina Belopotocanova spielt im Team der Nordbremerinnen die Nummer zwei hinter Elina Vakhrusheva. Doch am Sonntagvormittag musste Teamchef Thomas Bienert kurzfristig umdisponieren und zudem Klara Bruns bitten, in die Landskronahalle zu kommen. Eigentlich hatte die 19-Jährige an einer Familienfeier teilnehmen wollen, stellte sich aber selbstverständlich in den Dienst der Mannschaft und erfüllte als Nummer drei im Team die Erwartungen mit einem glatten Dreisatzsieg gegen Melissa Hemmerling, die an Position vier der Gäste gesetzt war.

In der gut dreistündigen Partie erwies sich die Reserve von Hannover 96 als der erwartet unbequeme Gegner, dem die SG Marßel im Hinspiel nur ein 7:7 hatte abringen können. Doch obwohl Katarina Belopotocanova fehlte und Jennifer Bienert für sie ins obere Paarkreuz an Position zwei aufrücken musste, konnte Thomas Bienert mit der Anfangsphase der Begegnung zufrieden sein.

Zwar verloren seine Tochter und Klara Bruns das erste Doppel mit 2:3 gegen Jule Wirlmann (Nummer eins) und Jaqueline Presuhn (Nummer zwei). Doch Elina Vakhrusheva und Sofia Stefanska glichen gegen Nina Schiiba und Melissa Hemmerling mit einem 3:1-Sieg aus. Anschließend punkteten Vakhrusehav gegen Presuhn (3:1) und Bruns gegen Hemmerling (3:0) bei einer zwischenzeitlich 0:3-Niederlage von Bienert gegen eine starke Jule Wirlmann zum 4:2. Die Spitzenspielerin der Hannoveranerinnen generierte ebenso wie Sofia Stefanska vier Punkte und ließ auch Elina Vakhrusheva (3:1) und Klara Bruns (3:0) keine Chance. Überhaupt hatte Marßels Nummer eins nicht ihren besten Tag erwischt und musste sich überraschend auch Hannovers Nummer drei, Niina Shiiba, mit 2:3 beugen, die zudem gegen Klara Bruns mit 3:0 die Oberhand behielt.

Dass die SG Marßel nach gut drei Stunden beide Pluspunkte eingefahren hatte, war auch dem Stehvermögen von Jennifer Bienert und Sofia Stefanska zu verdanken, die sich nach den Worten ihres Trainers immer besser in der Regionalliga zu Recht findet. Weil sich Jennifer Bienert gegen Jaqueline Presuhn und Sofia Stefanska gegen Melissa Hemmerling jeweils nach fünf Sätzen zum Erfolg gekämpft hatten, bewahrten sie ihre Mannschaft vor einem Punktverlust.

Und da die routinierte 23-Jährige und die angriffslustige 14-Jährige auch die letzten beiden Partien des Spieltags mit 3:0 gegen Melissa Hemmerling sowie eine völlig entnervte Jaqueline Presuhn problemlos für sich entschieden, machten sie den Heimsieg auch ohne Katarina Belopotocanova perfekt, die jetzt den 26. und 27. Januar dick in ihrem Kalender ankreuzen sollte. Dann erwartet die SG Marßel den TuS Germania Schnelsen und den TTC Berlin-Neukölln zum Doppel-Spieltag in der Landskronahalle.

Thomas Bienert freute sich natürlich über den knappen Heimerfolg seiner Mannschaft, hatte er doch Respekt vor den Gästen aus der niedersächsischen Hauptstadt gezeigt. Vor allem weil sie in der Hinserie mit häufigen personellen Wechseln überrascht und bislang schon neun Spielerinnen eingesetzt haben. Am Sonntag zeigten vor allem Jule Wirlmann und Niina Shiiba eine gute Regionalliga-Form, während bei der SG Marßel insbesondere Sofia Stefanska und Jennifer Bienert ohne Qualitätsverluste aus der Winterpause gekommen waren. Dagegen blieb Elina Vakhrusheva unter ihren Möglichkeiten, was sich insbesondere in Formschwankungen im Spiel gegen Niina Shiiba offenbarte. Zwar konnte die Ukrainerin nach einem 0:2-Rückstand zum 2:2 ausgleichen, verlor aber anschließend wieder komplett den Faden und musste den entscheidenden fünften Satz gegen eine nervenstarke Hannoveranerin mit 2:11 abgeben.

Aus "Die Norddeutsche" vom 14.01.2019

Tischtennis-Regionalligist SG Marßel unterliegt Eastside II, bezwingt aber TTC Berlin Neukölln

Marßel. Mindestens zwei Punkte sollten von der Reise nach Berlin mitgebracht werden. Mehr war für die Tischtennis-Regionalliga-Frauen der SG Marßel auch nicht drin. Während sie sich beim starken Aufsteiger TTC Berlin Neukölln einen 8:5-Sieg erkämpften, mussten sie beim Tabellenführer TTC Berlin Eastside II mit 4:8 die Segel streichen. Marßels Teammanager Thomas Bienert hatte sich zwar eine bessere Punktausbeute erhofft, zeigte sich aber insgesamt mit den Leistungen seines Teams zufrieden.
In dem sich Neuzugang Sofia Stefanska schnell akklimatisiert hat. Die 14-Jährige bewies als Einzelspielerin und im Doppel, dass sie in der Regionalliga mithalten kann. Gegen Neukölln zeigte sie zudem Standvermögen und setzte sich als Marßels Nummer vier gegen Jennifer Schmidt (Nummer zwei) und Mareike Jünemann (Nummer drei) nach fünf Sätzen mit 3:2 durch. Und an der Seite von Marßel Spitzenspielerin Elina Vakhrusheva gewann sie das Doppel gegen die Eastside-Paarung Arina Spektor/Vera Stuckert glatt mit 3:0. Drei der 13 Marßeler Punkte aus beiden Spielen gingen also auf ihr Konto.
Dass die Nordbremerinnen beim TTC Berlin Neukölln die Oberhand behielten, hatten sie vor allem ihrem Kampfgeist und einer guten Moral zu verdanken. Denn zum Auftakt, so Thomas Bienert, „lief es richtig blöd“. Grund: Weil Marßels Nummer zwei, Katharina Belopotocanova, wegen einer Busverspätung nicht rechtzeitig in der Halle an der Karlsgartenstraße eintraf, konnte sie nicht in den Doppelspielen eingesetzt werden. Und ihr erstes Einzel gegen Neuköllns Topspielerin verlor sie in vier hart umkämpften Durchgängen mit 1:3.
Belopotocanova neben der Spur
Von der ersten Minute an voll konzentriertging dagegen Elina Vakhrusheva zu Werke. Sie musste sich zwar mit Sofia Stefanska an der Seite im ersten Doppel gegen Katja Firat/ Janina Thiele geschlagen geben (2:3), gewann aber anschließend ihre Einzel gegen Jennifer Schmidt (Nummer zwei/3:2), Katja Firat (Nummer eins/3:1) und Mareike Jünemann (drei/3:0). Für die restlichen Marßeler Punkte zum 8:5-Erfolg sorgten, neben Sofia Stefanska, Jennifer Bienert und Klara Bruns im Doppel gegen Schmidt/Jünemann (3:2) sowie Jennifer Bienert (Nummer drei) in den Einzeln gegen Janina Thiele (vier/3:2) und gegen Mareike Jünemann (drei/3:0). Nicht mehr in die Spur fand am Sonnabend Katharina Belopotocanova. Sie unterlag auch Jennifer Schmidt knapp 2:3, während sich Jennifer Bienert Neuköllns Spitzenspielerin Firat glatt mit 0:3 geschlagen geben musste.
Beim Tabellenführer TTC Berlin Eastside II hingen die Früchte für die Nordbremerinnen dann am Sonntag zu hoch. Vor allem gegen die bundesliga-erfahrenen Spielerinnen Irina Palina (Nummer zwei) und Krittwika Roy Sin (Nummer eins) gingen die Marßelerinnen meistens als zweite Siegerinnen von der Platte. Nur einmal konnte Elina Vakhrusheva die Phalanx des Duos durchbrechen, als sie der Inderin Roy Sinha eine 1:3-Niederlage beibrachte. Darüber hinaus punktete Marßels Spitzenspielerin im Einzel gegen Arina Spektor (Nummer drei) glatt in drei Sätzen sowie im Doppel mit Sofia Stefanska ebenfalls mit einem 3:0-Erfolg über Spektor/Stuckert. Den vierten Zähler steuerte Jennifer Bienert bei, die Eastsides Viertplatzierte Vera Stuckert mit 3:1 bezwang. Dagegen musste sich Katharina
Belopotocanova gegen Roy Sinha 1:3 und Irina Palina 0:3 beugen, die auch Elina Vakhrusheva beim 3:0 keine Chance ließ. Keinen guten Tag erwischte zudem Klara Bruns (Nummer vier), die sowohl das Doppel an der Seite von Jennifer Bienert gegen das Berliner Tandem Roy Sinha/Palina 0:3, als auch ihre Einzel gegen Arina Spektor (drei) und Vera Stuckert (vier) jeweils mit 1:3 verlor. Thomas Bienert: „Klara war wohl studienbedingt etwas neben der Spur.“ Als Beinbruch betrachtet der SGM-Coach die Niederlage bei der Berliner Bundesliga-Reserve allerdings nicht. Sie wird seiner Einschätzung nach in der Rückrunde nicht in gleicher personeller Stärke antreten und deshalb in der Landskrona-Halle zu schlagen sein.

TTC Berlin Neukölln – SG Marßel 5:8: Firat/Thiele – Vakhrusheva/Stefanska 3:2 (5:11, 11:7. 9:11, 11:8, 12:10); Schmidt/Jünemann – Bienert/Bruns 2:3 (7:11, 11:7, 12:10, 9:11, 9:11); Firat – Belopotovanova 3:1 (10:12, 11:9, 11:7, 11:9); Schmidt – Vakhrusheva 2:3 (11:9, 6:11, 11:3, 10:12, 4:11); Jünemann – Stefanska 2:3 (11:8, 11:8, 5:11, 9:11, 4:11); Thiele – Bienert 2:3 (13:15, 8:11, 13:11, 11:7, 5:11); Firat – Vakhrusheva 1:3 (12:10, 7:11, 8:11, 10:12); Schmidt – Belopotovanova 3:2 (10:12, 11:8, 8:11, 11:7, 11:8); Jünemann – Bienert 0:3 (5:11, 3:11, 3:11); Thiele – Stefanska 3:1 (11:8, 8:11, 11:6, 11:5); Jünemann – Vakhrusheva 0:3 (6:11, 5:11, 8:11); Firat – Bienert 3:0 (11:6, 11:6, 11:8); Schmidt – Stafanska 2:3 (11:3, 9:11, 11:4, 8:11, 7:11)
TTC Berlin Eastside II – SG Marßel 8:4: Roy Sinha/ Plina – Bienert/Bruns 3:0 (11:6, 11:6, 11:8); Spektor Stuckert – Vakhrusheva/Stefanska 0:3 (7:11, 11:13, 9:11); Roy Sinha – Belopotocabova 3:1 (12:14, 11:1, 12:10, 11:5); Palina – Vakhrusheva 3:0 (11:8, 11:6, 11:3); Spektor – Bruns 3:1 (11:8, 5:11, 11:5, 11:3); Stuckert – Bienert 1:3 (6:11, 3:11, 11:7, 8:11); Roy Sinha – Vakhrusheva 1:3 (7:11, 11:2, 7:11, 4:11); Palina – Belopotocanova 3:0 (11:9, 11:7, 11:7); Spektor – Bienert 3:0 (13:11, 11:9, 11:6); Stuckert – Bruns 3:1 (11:8, 3:11, 11:9, 15:13); Spektor – Vkhrusheva 0:3 (1:11, 5:11, 4:11); Roy Sinha – Bienert 3:0 (1:6, 11:7, 11:7) GRU

Aus "Die Norddeutsche" vom 16.10.2018

SG Marßel muss beim 8:2 im Regionalliga-Heimspiel gegen TSV Watenbüttel einigen Widerstand brechen

von Klaus Grunewald

Marßel. Die Rechnung von Teamchef Thomas Bienert ging auf. Auch ohne Spitzenspielerin Elina Vakhrusheva gewann die SG Marßel die Heimbegegnung in der Tischtennis-Regionalliga
Nord der Damen deutlich mit 8:2 gegen den TSV Watenbüttel. Allerdings täuscht das Endresultat darüber hinweg, dass die favorisierten Nordbremerinnen in einigen Spielen erhebliche Mühe hatten, ihre Kontrahentinnen auf Distanz zu halten. Drei Partien gewannen sie erst im fünften und letzten Satz, nicht ein einziges Spiel entschieden sie ohne Satzverlust für sich.

Die Marßelerin Jennifer Bienert gab sich in der Tischtennis-Regionalliga Nord der Damen gegen den TSV Watenbüttel weder im Einzel noch im Doppel eine Blöße. Foto: CHRISTIAN KOSAK

Die Mannschaft aus dem Nordwesten von Braunschweig bewies in der Landskronahalle Stehvermögen. Und so mussten die SGM-Anhänger zwei Stunden und 45 Minuten ausharren, bis der 8:2-Heimsieg feststand. Allerdings verging die Zeit wie im Fluge, weil die Spielerinnen auf beiden Seiten für Spannung sorgten. Zum Beispiel Marßels Neuzugang Sofia Stefanska. Die 14-Jährige, an Position vier eingesetzt, ist hoch talentiert, musste aber von ihrem Trainer bisweilen verbal wieder auf Kurs gebracht werden, wenn ihr das Match aus den Händen zu gleiten drohte.
Zum Beispiel gegen Watenbüttels Nummer drei, Margit Jeremias. Nach einer schnellen 2:0-Führung verlor Stefanska den dritten Satz, zeigte aber dann im Vierten Nervenstärke, als sie einen 11:12-Rückstand in einen 14:12-Sieg umwandelte. Die Fünfte bei den deutschen Schülerinnen-Meisterschaften in diesem Jahr verbuchte zwei Einzelsiege, verlor aber an der Seite von Katarina Belopotocanova das Doppel gegen Watenbüttels Spitzenduo Joanna Jerominek und Anette Blazek glatt in drei Sätzen. Thomas Bienert: „Das war zu erwarten, weil beide vorher noch nicht im Doppel zusammengespielt hatten.“
Den zweiten Marßeler Minuspunkt handelte sich Klara Bruns an Position drei gegen Watenbüttels Nummer drei Margit Jeremias in fünf hart umkämpften Sätzen ein. Keine Blöße gab sich dagegen Bienerts Tochter Jennifer an Position zwei im oberen Paarkreuz, die eine maximale Punktausbeute einfuhr. An der Seite von Klara Bruns setzte sie sich im ersten Doppelspiel mit 3:1 gegen Margit Jeremias und Sarah-Christina Behrens durch, um später ihre Einzel gegen Joanna Jerominek (Nummer eins) mit 3:1 sowie gegen Anette Blazek (Nummer zwei) mit 3:2 zu gewinnen.
Auch Katarina Belopotocanova, die in Abwesenheit von Elina Vakhrusheva als Marßels Nummer eins an die Platte ging, ließ in ihren Einzeln gegen Blazek (3:1) und Jerominek (3:1) nichts anbrennen. Den achten Marßeler Zähler verbuchte schließlich Klara Bruns mit einem 3:2-Erfolg über Sarah-Christin Behrens (Nummer vier), der vor allem im zweiten Satz die Nerven von Aktiven und Zuschauern strapazierte. Die Entscheidung fiel erst im 40. Ballwechsel mit 21:19 zugunsten der TSV-Spielerin. Am Ende aber ging Klara Bruns als Siegerin vom Tisch.

Mit jetzt 6:4 Punkten hat sich die SGM wieder auf den vierten Tabellenplatz hochgearbeitet. Am 17. November gastiert das Bienert-Team beim Tabellensechsten Hannover 96 II, um einen Tag später in eigener Halle auf Schlusslicht Niendorfer TSV zu treffen.


SG Marßel – TSV Watenbüttel 8:2: Bienert/Bruns – Jeremias/Behres 3:1 (9:11, 11:9,13:11, 11:6); Belopotocanova/Stefanska – Jerominek/Blazek 0:3 (7:11, 5:11, 9:11);Belopotocanova– Blazek 3:1 (11:7, 6:11, 14:12, 11:7); Bienert – Jerominek 3:1 (9:11, 11:4, 11:4, 11:8); Bruns – Behrens 3:2 (11:4, 19:21, 7:11, 11:6, 11:6); Stefanska – Jeremias 3:1 (11:5, 11:6, 7:11, 14:12); Belopotocanova – Jerominek 3:1 (11:9, 11:8, 10:12, 11:9); Bienert – Blazek 3:2 (14:16, 11:9, 6:11, 11:6, 11:8); Bruns – Jeremias 2:3 (12:10, 8:11, 7:11, 11:7, 5:11); Stefanska – Behrens 3:2 (11:7, 10:12, 7:11, 11:7, 11:7) GRU

Aus "Die Norddeutsche" vom 30.10.2018

Regionalliga-Spielerin erreicht bei den 4. Marßeler Tischtennis-Open das Achtelfinale
von Klaus Grunewald

Marßel. Die SG Marßel hat sich zu einer Tischtennis-Hochburg entwickelt. Jüngster Beleg sind die 4. Marßel Open, an der insgesamt 228 Akteure aus 77 Vereinen im gesamten Bundesgebiet teilnahmen.

In der höchsten Wertungsklasse setzte sich Daniel Kleinert aus Bramstedt durch, der in der neuen Saison für die Drittliga-Mannschaft des ASV Grünwettersbach (Bayern)
aufschlägt und im Landkreis Diepholz beheimatet ist. Er besiegte im Finale Dominik Jonack von Hannover 96 mit 3:1 Sätzen.
Im Teilnehmerfeld befanden sich auch sieben Damen und zehn Mädchen. Zu wenig, um ein nach Geschlechtern getrenntes Turnier zu organisieren. Rolf Ahrens, Tischtennissportwart
der SG Marßel: „Sie sind in die sechs Männer- und drei Jungen-Leistungsklassen eingruppiert worden und haben sich beachtlich geschlagen.“
Bei den 20 leistungsstärksten Teilnehmern der 4. Marßeler Open mischte als einzige Dame Klara Bruns aus der Regionalliga-Mannschaft der SG Marßel mit. Sie erreichte als Dritte der Vorrunde das Achtelfinale, musste sich dort aber nach fünf Sätzen Bastian Neubart vom TuS Lachendorf knapp mit 2:3 geschlagen geben. Ins Viertelfinale konnten dagegen die beiden Neurönnebecker Maxime Meger und Rene Reißig vordringen. Während Reißig dem Huder Florian Henke jdeoch glatt 0:3 unterlag und damit ausschied, setzte sich sein Vereinskamerad in fünf hart umkämpften Sätzen mit 3:2 gegen Johannes Schnabel durch. Im Halbfinale war dann allerdings auch für Maxime Meger Schluss. Er musste sich dem späteren Sieger Daniel Kleinert 0:3 beugen.
Neben der SG Marßel als Turnierveranstalter, der 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeldet hatte, stellten der Neurönnebecker TV und die TuSG Ritterhude mit jeweils 23 Aktiven die zahlenmäßig zweitstärkten Abordnungen. Aus Bremen-Nord folgten zudem die Freien Turner Blumenthal (drei Teilnehmer), die SG Aumund-Vegesack (3), der SV Grambke-Oslebshausen (2), der TSV Lesum-Burgdamm (4), der TV Grohn (13), der Vegesacker TV (3), die FT Hammersbeck (1) und die TSV Farge-Rekum (1) dem Ruf der SG Marßel. Und aus dem Landkreis Osterholz waren neben der TuSG Ritterhude der FC Hambergen (9) und letztlich der TSV Worpswede (3) vertreten.
Während der Sieg von Dieter Kleinert in der stärksten Männerklasse erwartet worden war, überraschte in der drittstärksten Gruppierung die junge Inderin Aishwarya Ramkrishna Bidri. Die Spielerin von der SG Findorff blieb in der großen Sporthalle der SG Marßel ohne Niederlage und ließ auch im Finale dem Marßeler Nicolai Vogel bei ihrem glatten 3:0-Erfolg keine Chance. SGM-Sportleiter Rolf Ahrens: „Aishwarya hat hier einen starken Eindruck hinterlassen und würde wahrscheinlich auch in unserer Regionalliga-Damenriege eine gute Rollespielen.“

Aus "Die Norddeutsche" vom 01.06.2018